Lyrik, Prosa, Heimatgeschichte

Liebe Leserin, lieber Leser,

herzlich willkommen auf meiner Website.
Sie finden hier innige Liebesgedichte und deftige erotische Gedichte.
Sehr kurze und auch längere Texte. Gedichte aus der Sicht von Männern und der von Frauen. Monogame Gedichte und polyamore. Gedichte vom Kennenlernen und vom Abschied nehmen. Gedichte von erfüllter und unerwiderter Liebe. So wie das Leben nun einmal ist.
Auch die erotische Prosa bietet Ihnen manche Überraschung.
Sie werden bemerken, dass in meinen Texten dem Körperlichen in der Liebe viel Bedeutung beigemessen wird. Besitzt der Mensch doch nicht nur Geist und Seele, sondern auch einen Körper, unter anderem geschaffen für die „schönste Nebensache“ der Welt.
Unter der Rubrik „Akt des Monats“ veröffentliche ich Aktbilder von befreundeten Künstlerinnen und Künstlern aus meiner Sammlung von Akten.
In der Galerie Naturfotos sehen Sie schöne Fotos meiner Nichte.
Über eine Reaktion auf meine Texte sowie die Fotos und Bilder würde ich mich sehr freuen.

Seien Sie herzlich gegrüßt

Eberhard Schulze

Akt des Monats
Gästebuch

Liebesgedichte

Der Knopf

Als wir uns vormittags trafen
konnte ich meinen Blick
nicht abwenden
von deinen schönen Augen.

Beim Abschied bemerkte ich
den losen Knopf
an deinem Jackenärmel.
Und mich rührte, dass dir dies
als Frau passierte.

So dachte ich
den ganzen Nachmittag
an deine Augen
und sorgte mich, dass du
den Knopf nicht verlierst.

Denn es ist ein schöner Knopf
an der schönen Jacke
einer schönen Frau.

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Du schenktest mir

Du schenktest mir
einen roten Rosenstrauß.
Was lange niemand tat.
Ich stellte ihn aufs Fensterbrett.
So schaut er für mich hinaus.
Als warte ich,
du kämst bald wieder vorbei.
Ich seh den schönen Strauß
oft am Tage an, voll Bangen,
es könnten die Rosen verblühn.

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Erotische Gedichte

Sommerfrühstück

Nackt auf dem Balkon.
Starker Kaffee. Französisch.
Brötchen mit Butter
und Lindenblütenhonig.
Goldgelb tropft er
dir auf die Brüste,
rinnt in den Bauchnabel,
weiter zum Schoß.
Süßer Honigfluss am Morgen.
Sündig beginnt der Tag.

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Im Ginstergold

Die kleine Bahnstation
hinterm Kiefernwald, im Juni.
Nur ich stieg aus dem Zug.
Du standest wartend
neben der Straße zum Dorf.
Bis zum blühenden Ginster
auf dem Hang
kamen wir noch.
Zwischen den Büschen
fielen wir ausgehungert
übereinander her.
Wie gut lag es sich danach
nackt in der Sonne, umbrummt
von geschäftigen Hummeln.
Beim Aufbruch schimmerte
dein schwarzes Schamhaar
goldgepudert.

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Naturgedichte

Winterende

Der harte Winter
ist zu Ende.
Auf dem flachen See
taumeln letzte Eisschollen.
Befreit stürmen
die Wellen an Land.
In den Weidenbüschen
am Ufer
tanzen Fischgerippe.
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Sommertragödie

Den durstigen Vögeln
stellte ich einen Wassernapf
auf den Rasenplatz.
Auf der Jagd im Grasdschungel
ertrank der Goldlaufkäfer.

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